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So fügen Sie ein Logo ein, ohne den QR-Code zu zerstören

Ein Logo in der Mitte ist möglich, weil QR-Codes Beschädigungen überstehen sollen — aber nur bis zu einem gewissen Punkt und nur, wenn Sie die richtige Stelle überdecken.

5 Min. Lesezeit · Aktualisiert Juli 2026

Warum ein Logo überhaupt funktioniert

Ein Logo kann auf einem QR-Code liegen, weil jeder QR-Code redundante Daten enthält. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur fügt zusätzliche Codewörter hinzu, sodass ein Scanner die Nachricht selbst dann rekonstruieren kann, wenn ein Teil des Musters fehlt, verschmiert oder verdeckt ist. Das Logo ist im Grunde nichts anderes als eine gezielte Beschädigung.

Es gibt vier Fehlerkorrekturstufen, und jede stellt ungefähr einen festen Anteil des Codes wieder her: L rund 7 %, M rund 15 %, Q rund 25 % und H rund 30 %. Diese Prozentwerte sind die Obergrenze dafür, wie viel des Musters verloren gehen darf, bevor der Scan scheitert.

Bei einem Logo Q oder H verwenden

Mit Logo stellen Sie die Fehlerkorrektur auf Q oder H. M lässt zu wenig Spielraum, sobald zusätzlich Druckqualität, Reflexionen und eine Handykamera ins Spiel kommen, die eine halbe Sekunde ruhig gehalten werden muss. Q ist eine sinnvolle Standardeinstellung für Bildschirme und sauberen Druck; H ist die sicherere Wahl für alles, was laminiert, gefaltet oder klein gedruckt wird.

Verstehen Sie den Wiederherstellungswert nicht als Budget, das Sie bis auf null ausreizen können. Das Scannen in der Praxis zehrt daran, also betrachten Sie die Stufe als Grund dafür, dass ein Logo überhaupt möglich ist — nicht als Erlaubnis, ein Drittel des Codes zu verdecken.

StufeStellt etwa wieder herEinsetzen, wenn
L7 %Kein Logo, ausschließlich saubere digitale Anzeige
M15 %Schlichte Codes im Druck, keine Überlagerung
Q25 %Logo auf dem Bildschirm oder in gutem Druck
H30 %Logo plus Laminat, kleines Format oder raue Oberflächen

Wie groß das Logo gefahrlos sein darf

Halten Sie das Logo unter rund 10 % der Gesamtfläche des Codes. Da die Fläche im Quadrat zur Breite wächst, entspricht das einem quadratischen Logo von etwa 30 % der Codebreite — und 30 % der Breite sind die praktische Obergrenze, nicht der Zielwert. Etwa 20 bis 25 % der Breite, also 4 bis 6 % der Fläche, sind der komfortable Arbeitsbereich.

Größer ist aus zwei Gründen riskanter. Der offensichtliche: Sie verbrauchen das Wiederherstellungsbudget. Der weniger offensichtliche: Die Fehlerkorrektur ist über die Datenblöcke verschachtelt. Ein großer zusammenhängender Verlustbereich kann in einem einzelnen Block mehr Codewörter auslöschen, als dieser Block reparieren kann — auch wenn der Gesamtprozentsatz noch unbedenklich aussieht.

Im Zweifel machen Sie das Logo kleiner. Ein Logo, auf das niemand blinzelnd starrt, erfüllt seinen Zweck trotzdem; ein Code, der sich nicht scannen lässt, nicht.

Genau mittig platzieren und die festen Muster meiden

Die Mitte ist der einzig sichere Platz für ein Logo. Der Verlust verteilt sich dort gleichmäßig über die verschachtelten Datenblöcke, sodass kein einzelner Block den gesamten Schaden trägt. Verschieben Sie das Logo aus der Mitte, konzentrieren Sie die Beschädigung auf weniger Blöcke und nähern sich zugleich Strukturen, die überhaupt keine Redundanz besitzen.

Drei Dinge dürfen niemals berührt werden. Die drei Suchmuster — die großen Quadrate oben links, oben rechts und unten links — sind das, woran ein Scanner den Code findet und ausrichtet. Die Taktmuster, die abwechselnden Zeilen und Spalten zwischen den Suchmustern, legen das Modulraster fest. Verdecken Sie eines davon, scheitert der Scan komplett, ganz gleich, welche Fehlerkorrekturstufe eingestellt ist.

  • Überlagern Sie niemals die drei Suchmuster in den Ecken.
  • Kreuzen Sie niemals die Taktzeilen oder -spalten, die sie verbinden.
  • Lassen Sie die Ausrichtungsmuster nahe den übrigen Ecken unangetastet.
  • Halten Sie die Ruhezone frei: 4 Module leerer Hintergrund auf jeder Seite.

Geben Sie dem Logo eine saubere Hintergrundfläche

Setzen Sie das Logo auf eine durchgehende Fläche in der Hintergrundfarbe des Codes, mit ein paar Modulen Abstand rund um die Marke. So erhält der Scanner einen sauberen, eindeutigen Bereich zum Verwerfen statt eines Saums halb verdeckter Module, die er möglicherweise vergeblich zu lesen versucht.

Transparente PNG-Dateien sind die beste Logo-Vorlage, doch genau wegen der Transparenz ist die Fläche wichtig: Ohne sie scheinen die QR-Module durch die Lücken Ihrer Marke und erzeugen mehrdeutige, gräuliche Kanten. Ein transparentes Logo auf einer durchgehenden Fläche liefert Ihnen beides zugleich — eine gestochen scharfe Marke und eine saubere Aussparung.

Höhere Fehlerkorrektur macht den Code dichter

Eine höhere Fehlerkorrektur kostet Datenkapazität, weshalb der Encoder oft auf eine größere QR-Version mit mehr Modulen wechseln muss. Dieselbe URL kann bei L ein Raster von 33 mal 33 und bei H ein Raster von 45 mal 45 ergeben — mehr als doppelt so viele Module, zusammengedrängt auf derselben Fläche.

Das ist beim Druck entscheidend. Jedes Modul wird physisch kleiner, also muss der gesamte Code größer gedruckt werden, damit die Module lesbar bleiben. Als Faustregel gilt: Der Code sollte mindestens ein Zehntel der vorgesehenen Scan-Entfernung messen — 2 cm breit für einen Tischaufsteller, der aus 20 cm gelesen wird, 30 cm breit für ein Plakat, das aus 3 m gelesen wird. Mit Logo und Korrekturstufe H legen Sie auf Ihr jeweiliges Minimum noch etwas drauf.

Vor dem Druck testen

Testen Sie die tatsächlich exportierte Datei in der tatsächlichen Endgröße, nicht die Vorschau auf Ihrem Bildschirm. Ein Code, der auf einem 27-Zoll-Monitor funktioniert, kann als 2-cm-Aufkleber auf mattem Karton scheitern. Drucken Sie ein Exemplar und arbeiten Sie diese Liste ab.

  • Scannen Sie mit mindestens einem iPhone und einem Android-Telefon, jeweils mit der nativen Kamera-App.
  • Testen Sie aus der realen Entfernung, in der Menschen tatsächlich stehen, nicht aus 10 cm.
  • Testen Sie bei der Beleuchtung des tatsächlichen Raums, einschließlich Reflexionen durch Laminat oder Glas.
  • Lassen Sie eine Person, die den Code noch nie gesehen hat, ihn unvorbereitet ausprobieren.
  • Ist ein Test grenzwertig, verkleinern Sie das Logo oder erhöhen die Fehlerkorrektur und drucken erneut.

QR Code Agent bettet das Logo direkt in die exportierte PNG- oder SVG-Datei ein — die heruntergeladene Datei ist also das fertige Artwork, es muss nichts mehr darübergelegt werden.

Eines kann das Logo nicht beheben

Es handelt sich um statische Codes: Das Ziel ist im Muster selbst codiert, deshalb läuft der Code nie ab und braucht keinen Server. Er lässt sich nach dem Download aber auch nicht mehr bearbeiten. Falls sich der Link ändern könnte, verweisen Sie mit dem Code auf eine Seite, die Sie selbst kontrollieren, und ändern dort den Inhalt.

Bereit, einen zu erstellen? Der Logo-Generator übernimmt den Upload, den Rahmen und den Hinweis zur Fehlerkorrektur und exportiert druckfertiges SVG.

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So fügen Sie ein Logo ein, ohne den QR-Code zu zerstören FAQ

Zerstört ein Logo den QR-Code?
Nicht, wenn es klein und mittig ist und die Fehlerkorrektur auf Q oder H steht. Ein Logo, das weniger als etwa 10 % der Codefläche überdeckt, bleibt innerhalb des Spielraums, den die Fehlerkorrektur bietet.
Welche Fehlerkorrekturstufe brauche ich mit Logo?
Q für Bildschirme und guten Druck, H für kleine, laminierte oder Outdoor-Codes. L und M lassen zu wenig Reserve, sobald Logo, Druckqualität und Beleuchtung gemeinsam gegen Sie arbeiten.
Kann das Logo in eine Ecke statt in die Mitte?
Nein. In den Ecken sitzen die Suchmuster, mit denen Scanner den Code finden und ausrichten. Wird eines davon überdeckt, ist der Code unlesbar — unabhängig von der Fehlerkorrektur.
Sollte mein Logo ein transparentes PNG sein?
Ja, ein transparentes PNG ist die sauberste Vorlage. Legen Sie es auf eine deckende Fläche in der Hintergrundfarbe des Codes, damit die QR-Module nicht durch die transparenten Bereiche scheinen.
Muss ich das Logo nach dem Download separat einfügen?
Nein. Das Logo wird direkt in das exportierte PNG oder SVG gerendert — die heruntergeladene Datei ist das fertige Artwork.

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