Pixel für den Bildschirm, Vektor für den Druck — dazu die Pixelmaße, die einen gedruckten Code scharf halten.
Laden Sie SVG herunter für alles, was gedruckt oder skaliert wird. Laden Sie PNG herunter für alles, was auf dem Bildschirm bleibt — E-Mail, Präsentation, Social Post, Webseite. Druck bekommt Vektor, Bildschirme bekommen Raster.
Beide Dateien enthalten denselben QR-Code und scannen in der erzeugten Größe identisch. Der einzige Unterschied liegt darin, wie das Bild gespeichert ist — und das entscheidet, was passiert, wenn jemand es vergrößert.
Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie beide. Hier kostet keines von beiden etwas, und die SVG-Datei parat zu haben, wenn die Druckerei nach Vektordaten fragt, spart einen ganzen Nachmittag.
Ein PNG ist ein Rasterbild: ein festes Raster aus Pixeln. Ein PNG mit 512 x 512 px enthält 262.144 Pixel an Information und wird nie mehr enthalten. Skalieren Sie es auf Plakatgröße, muss die Software die fehlenden Details erfinden — die Kanten aller Module werden weich und der Code lässt sich bei schlechtem Licht oder schrägem Winkel schwerer lesen.
Ein SVG ist ein Vektorbild: eine Reihe von Anweisungen, die die Quadrate beschreiben, statt sie abzubilden. Das Ausgabeprogramm zeichnet sie in jeder gewünschten Größe neu, sodass die Kanten auf einer Plakatwand genauso scharf bleiben wie auf einer Visitenkarte. Die Datei ist meist sogar kleiner, denn ein QR-Code besteht nur aus ein paar hundert Formen.
Der Haken ist die Unterstützung. Jedes Smartphone, jeder Browser, jedes E-Mail-Programm und jede Textverarbeitung kommt mit PNG zurecht. SVG funktioniert zuverlässig in Browsern und in Design-Software wie Illustrator, InDesign und Affinity, doch manche Office-Pakete stellen es schlecht dar und die meisten Social-Plattformen lehnen es ganz ab. Das ist der gesamte Kompromiss.
Ein Detail, falls Sie ein Logo eingefügt haben: Das QR-Muster bleibt im SVG vektorbasiert, aber ein Logo, das Sie als PNG oder JPG geliefert haben, bleibt darin ein Rasterbild. Gehen Sie von der größten Version Ihres Logos aus.
Wenn eine Druckerei nach druckfertigen Daten fragt, ist das SVG die Antwort. Schicken Sie ein PNG nur, wenn deren System kein Vektorformat annimmt — und dann in der unten berechneten Größe.
| Einsatzort | Format | Exportgröße |
|---|---|---|
| Webseite oder E-Mail-Signatur | PNG | 300–600 px |
| Präsentation | PNG | 600–1000 px |
| Instagram oder andere soziale Netzwerke | PNG | 1000–1080 px |
| Visitenkarte, 2 cm Code | SVG | PNG-Alternative: 250 px |
| Speisekarte oder Tischaufsteller, 4 cm Code | SVG | PNG-Alternative: 500 px |
| Flyer oder A4-Plakat, 5 cm Code | SVG | PNG-Alternative: 600 px |
| Verpackungen und Etiketten | SVG | Vektor — Druckereien verlangen es |
| Großformatplakat oder Banner | SVG | Vektor, keine Pixelgröße nötig |
DPI — Punkte pro Zoll — gibt an, wie viele Farbpunkte eine Druckmaschine auf jedem Zoll Papier setzt. 300 DPI ist der Standard für alles, was in der Hand gehalten wird, denn bei normalem Leseabstand kann das Auge einzelne Punkte etwa ab dieser Dichte nicht mehr auflösen. Unterhalb von rund 150 DPI wirken Kanten sichtbar weich.
Bei einem QR-Code sind weiche Kanten mehr als ein Schönheitsfehler. Ein Scanner muss für jedes Modul entscheiden, ob es hell oder dunkel ist, und unscharfe Grenzen erzeugen mehr Dekodierfehler — am deutlichsten bei schwachem Licht, im schrägen Winkel oder mit einer älteren Smartphone-Kamera. Ein scharfer Code scannt schneller und aus größerer Entfernung.
DPI gilt nur für Rasterdateien. Ein SVG hat keine DPI, weil es keine Pixel hat; die Software der Druckerei rendert es in genau der Auflösung, in der die Maschine läuft. Genau deshalb fragen Druckereien immer wieder nach Vektordaten.
Die Rechnung ist eine Zeile: Pixel = Druckbreite in Zoll x 300. Ein Code von 1 Zoll (2,5 cm) braucht ein PNG mit 300 x 300 px, ein Code von 2 Zoll (5 cm) braucht 600 x 600 px. Wenn Sie in Zentimetern rechnen, teilen Sie zuerst durch 2,54 — ein 4-cm-Code sind 1,57 Zoll, also 1,57 x 300 = 472 px, aufgerundet auf 500.
Die Exportgröße aufzurunden kostet nichts. Sie abzurunden kostet einen Nachdruck.
Beschneiden Sie nicht die Ruhezone. Ein QR-Code braucht auf allen vier Seiten einen freien Rand von vier Modulen, den Scanner nutzen, um die Kanten des Codes zu finden. Ihn zu kürzen, um den Code ins Layout zu quetschen, ist der häufigste Grund dafür, dass ein technisch einwandfreier Code nicht scannt.
Speichern Sie einen QR-Code nicht als JPG. Die JPG-Kompression erzeugt schwache Schatten um kontrastreiche Kanten — und aus nichts anderem besteht ein QR-Code. Nutzen Sie PNG, wenn Sie eine Rasterdatei brauchen, und exportieren Sie niemals einen Code erneut, der bereits durch eine JPG-Kompression gelaufen ist.
QR Code Agent exportiert PNG und SVG — ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen und ohne Größenbeschränkung. Das Bild wird in Ihrem Browser erzeugt, die Datei entsteht also auf Ihrem eigenen Gerät und es wird nichts hochgeladen.
Die Codes sind statisch: Das Ziel ist im Muster codiert und die heruntergeladene Datei ist endgültig — gut zu wissen, bevor 5.000 Etiketten in den Druck gehen. Testen Sie die exportierte Datei vor der Auflage auf zwei oder drei verschiedenen Smartphones, nicht danach.
Kostenlos, ohne Anmeldung, und Ihr Code läuft nie ab.
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