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Grundlagen

PNG oder SVG: Welche QR-Code-Datei sollten Sie herunterladen?

Pixel für den Bildschirm, Vektor für den Druck — dazu die Pixelmaße, die einen gedruckten Code scharf halten.

4 Min. Lesezeit · Aktualisiert Juli 2026

Die kurze Antwort

Laden Sie SVG herunter für alles, was gedruckt oder skaliert wird. Laden Sie PNG herunter für alles, was auf dem Bildschirm bleibt — E-Mail, Präsentation, Social Post, Webseite. Druck bekommt Vektor, Bildschirme bekommen Raster.

Beide Dateien enthalten denselben QR-Code und scannen in der erzeugten Größe identisch. Der einzige Unterschied liegt darin, wie das Bild gespeichert ist — und das entscheidet, was passiert, wenn jemand es vergrößert.

Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie beide. Hier kostet keines von beiden etwas, und die SVG-Datei parat zu haben, wenn die Druckerei nach Vektordaten fragt, spart einen ganzen Nachmittag.

Was sich tatsächlich unterscheidet

Ein PNG ist ein Rasterbild: ein festes Raster aus Pixeln. Ein PNG mit 512 x 512 px enthält 262.144 Pixel an Information und wird nie mehr enthalten. Skalieren Sie es auf Plakatgröße, muss die Software die fehlenden Details erfinden — die Kanten aller Module werden weich und der Code lässt sich bei schlechtem Licht oder schrägem Winkel schwerer lesen.

Ein SVG ist ein Vektorbild: eine Reihe von Anweisungen, die die Quadrate beschreiben, statt sie abzubilden. Das Ausgabeprogramm zeichnet sie in jeder gewünschten Größe neu, sodass die Kanten auf einer Plakatwand genauso scharf bleiben wie auf einer Visitenkarte. Die Datei ist meist sogar kleiner, denn ein QR-Code besteht nur aus ein paar hundert Formen.

Der Haken ist die Unterstützung. Jedes Smartphone, jeder Browser, jedes E-Mail-Programm und jede Textverarbeitung kommt mit PNG zurecht. SVG funktioniert zuverlässig in Browsern und in Design-Software wie Illustrator, InDesign und Affinity, doch manche Office-Pakete stellen es schlecht dar und die meisten Social-Plattformen lehnen es ganz ab. Das ist der gesamte Kompromiss.

Ein Detail, falls Sie ein Logo eingefügt haben: Das QR-Muster bleibt im SVG vektorbasiert, aber ein Logo, das Sie als PNG oder JPG geliefert haben, bleibt darin ein Rasterbild. Gehen Sie von der größten Version Ihres Logos aus.

Welches Format für welchen Zweck

Wenn eine Druckerei nach druckfertigen Daten fragt, ist das SVG die Antwort. Schicken Sie ein PNG nur, wenn deren System kein Vektorformat annimmt — und dann in der unten berechneten Größe.

EinsatzortFormatExportgröße
Webseite oder E-Mail-SignaturPNG300–600 px
PräsentationPNG600–1000 px
Instagram oder andere soziale NetzwerkePNG1000–1080 px
Visitenkarte, 2 cm CodeSVGPNG-Alternative: 250 px
Speisekarte oder Tischaufsteller, 4 cm CodeSVGPNG-Alternative: 500 px
Flyer oder A4-Plakat, 5 cm CodeSVGPNG-Alternative: 600 px
Verpackungen und EtikettenSVGVektor — Druckereien verlangen es
Großformatplakat oder BannerSVGVektor, keine Pixelgröße nötig

Was DPI bedeutet und warum Druckereien 300 verlangen

DPI — Punkte pro Zoll — gibt an, wie viele Farbpunkte eine Druckmaschine auf jedem Zoll Papier setzt. 300 DPI ist der Standard für alles, was in der Hand gehalten wird, denn bei normalem Leseabstand kann das Auge einzelne Punkte etwa ab dieser Dichte nicht mehr auflösen. Unterhalb von rund 150 DPI wirken Kanten sichtbar weich.

Bei einem QR-Code sind weiche Kanten mehr als ein Schönheitsfehler. Ein Scanner muss für jedes Modul entscheiden, ob es hell oder dunkel ist, und unscharfe Grenzen erzeugen mehr Dekodierfehler — am deutlichsten bei schwachem Licht, im schrägen Winkel oder mit einer älteren Smartphone-Kamera. Ein scharfer Code scannt schneller und aus größerer Entfernung.

DPI gilt nur für Rasterdateien. Ein SVG hat keine DPI, weil es keine Pixel hat; die Software der Druckerei rendert es in genau der Auflösung, in der die Maschine läuft. Genau deshalb fragen Druckereien immer wieder nach Vektordaten.

Die Exportgröße in Pixeln bestimmen

Die Rechnung ist eine Zeile: Pixel = Druckbreite in Zoll x 300. Ein Code von 1 Zoll (2,5 cm) braucht ein PNG mit 300 x 300 px, ein Code von 2 Zoll (5 cm) braucht 600 x 600 px. Wenn Sie in Zentimetern rechnen, teilen Sie zuerst durch 2,54 — ein 4-cm-Code sind 1,57 Zoll, also 1,57 x 300 = 472 px, aufgerundet auf 500.

  • 2 cm auf einer Visitenkarte — 250 px
  • 3 cm auf einem Flyer — 360 px
  • 4 cm auf einer Speisekarte oder einem Tischaufsteller — 500 px
  • 5 cm auf einem Plakat — 600 px
  • 10 cm auf einem Versandetikett oder Karton — 1200 px

Die Exportgröße aufzurunden kostet nichts. Sie abzurunden kostet einen Nachdruck.

Zwei Dinge, die eine Datei in jeder Größe ruinieren

Beschneiden Sie nicht die Ruhezone. Ein QR-Code braucht auf allen vier Seiten einen freien Rand von vier Modulen, den Scanner nutzen, um die Kanten des Codes zu finden. Ihn zu kürzen, um den Code ins Layout zu quetschen, ist der häufigste Grund dafür, dass ein technisch einwandfreier Code nicht scannt.

Speichern Sie einen QR-Code nicht als JPG. Die JPG-Kompression erzeugt schwache Schatten um kontrastreiche Kanten — und aus nichts anderem besteht ein QR-Code. Nutzen Sie PNG, wenn Sie eine Rasterdatei brauchen, und exportieren Sie niemals einen Code erneut, der bereits durch eine JPG-Kompression gelaufen ist.

Beide Exporte sind hier kostenlos

QR Code Agent exportiert PNG und SVG — ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen und ohne Größenbeschränkung. Das Bild wird in Ihrem Browser erzeugt, die Datei entsteht also auf Ihrem eigenen Gerät und es wird nichts hochgeladen.

Die Codes sind statisch: Das Ziel ist im Muster codiert und die heruntergeladene Datei ist endgültig — gut zu wissen, bevor 5.000 Etiketten in den Druck gehen. Testen Sie die exportierte Datei vor der Auflage auf zwei oder drei verschiedenen Smartphones, nicht danach.

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PNG oder SVG: Welche QR-Code-Datei sollten Sie herunterladen? FAQ

Ist SVG oder PNG besser für einen QR-Code?
SVG für den Druck, PNG für Bildschirme. SVG skaliert ohne Qualitätsverlust auf jede Größe, PNG ist ein festes Pixelraster, wird dafür aber überall akzeptiert.
Kann ich einen SVG-QR-Code in Word oder auf Instagram verwenden?
Oft nicht. Die SVG-Unterstützung in Office-Programmen ist lückenhaft, und die meisten sozialen Plattformen lehnen das Format ab. Nutzen Sie dort das PNG und heben Sie das SVG für die Druckerei auf.
Welche PNG-Größe brauche ich für den Druck?
Multiplizieren Sie die Druckbreite in Zoll mit 300. Ein Code von 4 cm braucht rund 500 x 500 px, ein 2 cm großer Code für Visitenkarten rund 250 x 250 px. Runden Sie immer auf.
Behebt die Umwandlung von PNG zu SVG einen unscharfen Code?
Nicht wirklich. Beim Nachzeichnen eines niedrig aufgelösten Bildes bleiben die weichen Kanten als Vektorkonturen erhalten. Exportieren Sie den Code stattdessen erneut als SVG aus dem Generator — das dauert nur Sekunden.
Beeinflusst das Dateiformat, ob der Code scannt?
Nur über Schärfe und Kontrast. Die codierten Daten sind in beiden Dateien identisch, aber ein weiches, hochskaliertes PNG macht einem Scanner mehr Arbeit als ein sauberer Vektordruck.

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